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Preisverleihung der „Stiftung Aufmüpfige Frauen“

Gemeinsam sind wir stärker!

2024 feiern wir das 20-jährige Jubiläum der „Stiftung Aufmüpfige Frauen“ und eine dreifache Preisverleihung.
Neben der Auszeichnung, die die Stiftung alle zwei Jahre vergibt, verleiht in 2024 zum ersten Mal der Förderverein der Stiftung Aufmüpfige Frauen einen Preis.
Darüber hinaus haben wir als Kooperationspartnerin die Stiftung Pro Filiis gewonnen, die ihrem Stiftungszweck entsprechend einen Preis an die Schülerinnen des Phoenix-Gymnasiums verleiht.
– Der Preis der Stiftung Aufmüpfige Frauen geht an Marie von Kuck mit Carola Wilcke
– Der Preis des Fördervereins der Stiftung geht an
Rita Kronauer, feministisches Frauen- und Lesbenarchiv ‚ausZeiten‘
– Der Preis der Stiftung Pro Filiis geht an die Courage-Schülerinnengruppe des Phoenix-Gymnasiums in Dortmund-Hörde.
Die Einladung mit Programm als PDF


Anmeldung bis zum 27.05.2024
Bitte melden Sie sich online verbindlich an


Guided women’s walking tour of the city for women and men

Sunday, June 2nd 2024, 2-4.30 pm

Registration VHS Bochum

Travel through the women’s history of Bochum! The walking tour, hosted by Linda Unger of ausZeiten feminist archives will not only lead you to interesting sights like Bergbau Museum, Pauluskirche and Kunstmuseum, but guide Linda Unger will introduce you to the lives of courageous women and the part they played in the history of the city and in women’s liberation. Learn about Ursula Schafmeister, the first female priest in Bochum, Nora Platiel, a jewish lawyer in exile, and many more.
In addition to the women’s walking tour, there will be a women’s map of Bochum available from spring 2017. The map is a cooperative effort of Frauenarchiv ausZeiten feminist archives and the city’s equal opportunities office. The women from the 20th and 19th centuries and from earlier periods introduced in the walking tour can now also be found on the women’s map.
Walking tour for women and men, organized by Frauenarchiv ausZeiten e.V., feminist archives. Join the tour and get your free copy of the women’s map of Bochum!

In Cooperation with VHS Bochum
Meeting point: Willy-Brandt-Platz,
square in front of Bochum city hall, right at the big steel bell
5,- EUR, erm. 3,- EUR

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 5.5.2024, 11:00 – 13:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher kennenzulernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.

Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang

Rundgang für Alle
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR, erm. 3,- EUR
Anmeldung bei der VHS Bochum
Telefonisch: Tel: 0234/ 910 -1555

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 17. März 2024, 11:00 – 13:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher kennenzulernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.

Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang

Rundgang für Frauen
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR, erm. 3,- EUR
Telefonische Anmeldung: 0234/ 910 -1555
Link zu Anmeldung

Krawallschachteln in Bochum

Krawallschachteln – Ein Stadtrundgang zu feministischer Bewegungsgeschichte in Bochum

Das feministischen Archiv ausZeiten lädt ein zum neuen Stadtrundgang „Krawallschachteln“. Am Samstag, dem 21.10.2023 startet der Rundgang am Bochumer Hauptbahnhof um 15 Uhr.
Der Stadtrundgang zu feministischen Protestorten behandelt die Anlässe und Protestformen der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung seit den 1970er Jahren in Bochum.
Wir werden die Anti-Gewalt Bewegung kennenlernen, Aktionen gegen Pornografie und die Theorie dahinter vorstellen, etwas über die Frauenzentrumsbewegung erfahren, über die Kriminalisierung des Widerstands gegen die Reproduktions- und Gentechnologien sprechen und der Tradition der Walpurgisnacht-Demonstrationen nachspüren.

Treffpunkt: an den Fahrradständern rechts vom Eingang des HBF
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dauer: ca.1,5 h.

Ein weiterer Rundgang findet am Sonntag, dem 29.10.2023 um 15 Uhr statt.

Der Flyer zur Veranstaltung

Lesben(Bewegungs)geschichte bewahren

Rita vom Feministischen Archiv ausZeiten – für Frauen, Lesben und Mädchen aus Bochum, werden uns an diesem Abend einen Einblick geben, wie sie durch ihre Arbeit lesbisches Lesben, lesbische Kultur, Literatur und Politik aus Vergangenheit und Gegenwart sichtbar und lebendig halten.
Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr
Achtung: Die Veranstaltung findet im ausZeiten statt – Herner Str. 266, Bochum

Krawallschachteln in Bochum

Liebe Frauen,
   
im Oktober werdet ihr die Möglichkeit haben, die Ergebnisse unseres laufenden Digitalisierungsprojekts kennenzulernen. Hier könnt ihr nachlesen, um welches Projekt es sich handelt, nämlich die Erschließung des Nachlasses von:
Marianne Koerner – ein Leben im Zeichen von Frauenforschung und Erinnerungsarbeit 
https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/marianne-koerner-ein-leben-im-zeichen-von-frauenforschung-und-erinnerungsarbeit
   
ausZeiten lädt ein:
Das Feministische Erinnern – Das feministische Erinnern.
Ein Bewegungsarchiv stellt seine Arbeit vor und begibt sich auf die Spuren bewegter Geschichte und vergessener Proteste.


Sonntag, 15.10.23 um 11 Uhr
Die Veranstaltung findet in der Quartiershalle
der KoFabrik in der Stühmeyerstraße 33, Bochum statt.
   
Im Rahmen der Veranstaltung am 15.10. wird der Hintergrund des neuen Stadtrundgangs von ausZeiten vorgestellt:
Krawallschachteln – Ein Stadtrundgang
zu feministischer Bewegungsgeschichte in
Bochum


Wir bieten 2 Termine an, zu denen ihr über Anlässe und Protestformen der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung in Bochum seit den 1970er Jahren mehr erfahren werdet.
Samstag, 21.10.2023 um 15 Uhr
Sonntag, 29.10.2023 um 15 Uhr

Treffpunkt: Bochum Hbf, Dauer: 1,5h
   
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Flyer zur Veranstaltung

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 10.9.2023, 11:00 – 13:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher kennenzulernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.

Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang

Rundgang für Alle
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR, erm. 3,- EUR
Anmeldung bei der VHS Bochum
Telefonisch: Tel: 0234/ 910 -1555

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 3.9.2023, 11:00 – 13:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher kennenzulernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.

Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang

Rundgang für Alle
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR, erm. 3,- EUR
Anmeldung bei der VHS Bochum
Telefonisch: Tel: 0234/ 910 -1555

Nachruf Maria Mies

Maria Mies ist am 15. Mai 2023 im Alter von 92 Jahren in Köln gestorben.

Maria Mies (1931 -2023) prägte die autonome Frauenbewegung in Deutschland und weltweit wie nur wenige Frauen ihrer Generation. Sie war selbstverständlicher Teil der Bewegung, mischte mit und spielte mit ihren wegweisenden feministischen Analysen eine besondere Rolle.
Die Texte aus „Frauen, die letzte Kolonie“, 1983 herausgegeben von ihr, von Claudia v. Werlhof und Veronika Bennholdt-Thomsen wurden in unseren Bochumer Frauengruppen in den 1980er Jahren intensiv diskutiert. Ihre kritschen Analysen des kapitalistischen und imperialistischen Patriarchats wirken nach, und sie führen auch bei heutigen Leserinnen zu Erkenntnissen über die Verflechtungen von Machtverhältnissen und Möglichkeiten vom Widerstand der Frauen.
Maria hat gemeinsam mit uns Bochumerinnen und Frauen aus vielen anderen Städten den 2. Kongress „Frauen gegen Gen- und Reproduktionstechnologien“ 1988 in Frankfurt/M organisatorisch und inhaltlich vorbereitet. Wir haben viel diskutiert und uns produktiv gestritten.

 Wir trauern um eine Frau, die so weit und so tief geblickt hat und die immer parteilich war – für die Armen, die Machtlosen und Unterdrückten, für die Frauen.

Dem Kölner Frauengeschichtsverein hat sie zu Lebzeiten ihren Vorlass übergeben, der nun zum Nachlass geworden ist. Hier findet ihr einen ersten Nachruf: https://www.facebook.com/kolner.frauengeschichtsverein/
Ein ausführliches Porträt findet ihr beim Frauengeschichtsverein : https://www.frauengeschichtsverein.de/start-und-news/frau-des-monats-2021/februar-2021/
Auf Youtube liest Maria Mies u.a. aus ihrer Autobiografie über das ‚Politische Nachtgebet‘.