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Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 19.9.2021, 14:00 – 16:30 Uhr

Die Anmeldung ist möglich bis jeweils freitags um 12 Uhr unter 0234/910 – 1555. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 10 Personen begrenzt, der Mindestabstand von 1,50 m muß eingehalten werden, sonst bitte Mund-Nasenschutz tragen. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Glocke am Rathaus.

Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang.  Sie stellt an markanten Orten rund um die Innenstadt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. Darunter sind bekannte Frauen wie die Politikerin Ottilie Schoenewald, die Künstlerin Elisabeth Treskow, Else Baltz oder Henriette Kortum. Daneben stehen unbekanntere Frauen wie die Rechtsanwältin Nora Platiel, die NS Widerstandskämpferin Änne Kappius oder die Schulgründerin Henriette von Noel. Es sind Frauen, die in der Stadt gewirkt haben, aber auch darüber hinaus in der Geschichte der Frauenbewegung eine Rolle spielten. Oft sind es Frauen, die einmal „die Erste“ waren, wie die Pastorin Ursula Schafmeister, die erste Pastorin in Bochum. Oder Lore Agnes, die ihr Leben lang über 2 Weltkriege hinweg und in der Nachkriegszeit politisch aktiv blieb. Die Frauen werden wieder lebendig, wenn Linda Unger über sie berichtet, wie sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden und ausgefüllt haben.
Am Ende des Rundangs erhalten alle Teilnehmerinnen kostenlos den Bochumer Frauenstadtplan, den das Frauenarchiv ausZeiten gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum herausgegeben hat.

Rundgang für Alle
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR
Die Teilnahme am Rundgang ist aktuell nicht ohne Anmeldung möglich.
Link zu Anmeldung

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 5. September 2021, 14:00 Uhr

Die Anmeldung ist möglich bis jeweils freitags um 12 Uhr unter 0234/910 – 1555. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 10 Personen begrenzt, der Mindestabstand von 1,50 m muß eingehalten werden, sonst bitte Mund-Nasenschutz tragen. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Glocke am Rathaus.

Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang.  Sie stellt an markanten Orten rund um die Innenstadt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. Darunter sind bekannte Frauen wie die Politikerin Ottilie Schoenewald, die Künstlerin Elisabeth Treskow, Else Baltz oder Henriette Kortum. Daneben stehen unbekanntere Frauen wie die Rechtsanwältin Nora Platiel, die NS Widerstandskämpferin Änne Kappius oder die Schulgründerin Henriette von Noel. Es sind Frauen, die in der Stadt gewirkt haben, aber auch darüber hinaus in der Geschichte der Frauenbewegung eine Rolle spielten. Oft sind es Frauen, die einmal „die Erste“ waren, wie die Pastorin Ursula Schafmeister, die erste Pastorin in Bochum. Oder Lore Agnes, die ihr Leben lang über 2 Weltkriege hinweg und in der Nachkriegszeit politisch aktiv blieb. Die Frauen werden wieder lebendig, wenn Linda Unger über sie berichtet, wie sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden und ausgefüllt haben.
Am Ende des Rundangs erhalten alle Teilnehmerinnen kostenlos den Bochumer Frauenstadtplan, den das Frauenarchiv ausZeiten gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum herausgegeben hat.

Rundgang für Frauen
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
6,- EUR
Die Teilnahme am Rundgang ist aktuell nicht ohne Anmeldung möglich.
Link zu Anmeldung

Guided women’s walking tour of the city for women and men

Sunday, July 25th 2021, 2-4.30 pm

Registration VHS Bochum

Travel through the women’s history of Bochum! The walking tour, hosted by Linda Unger of ausZeiten feminist archives will not only lead you to interesting sights like Bergbau Museum, Pauluskirche and Kunstmuseum, but guide Linda Unger will introduce you to the lives of courageous women and the part they played in the history of the city and in women’s liberation. Learn about Ursula Schafmeister, the first female priest in Bochum, Nora Platiel, a jewish lawyer in exile, and many more.
In addition to the women’s walking tour, there will be a women’s map of Bochum available from spring 2017. The map is a cooperative effort of Frauenarchiv ausZeiten feminist archives and the city’s equal opportunities office. The women from the 20th and 19th centuries and from earlier periods introduced in the walking tour can now also be found on the women’s map.
Walking tour for women and men, organized by Frauenarchiv ausZeiten e.V., feminist archives. Join the tour and get your free copy of the women’s map of Bochum!

In Cooperation with VHS Bochum
Meeting point: Willy-Brandt-Platz,
square in front of Bochum city hall, right at the big steel bell
5,- EUR, erm. 3,- EUR

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 11. Juli 2021, 14:00 Uhr

Coronabedingt ist eine vorherige Anmeldung notwendig: VHS Bochum

Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang.  Sie stellt an markanten Orten rund um die Innenstadt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. Darunter sind bekannte Frauen wie die Politikerin Ottilie Schoenewald, die Künstlerin Elisabeth Treskow, Else Baltz oder Henriette Kortum. Daneben stehen unbekanntere Frauen wie die Rechtsanwältin Nora Platiel, die NS Widerstandskämpferin Änne Kappius oder die Schulgründerin Henriette von Noel. Es sind Frauen, die in der Stadt gewirkt haben, aber auch darüber hinaus in der Geschichte der Frauenbewegung eine Rolle spielten. Oft sind es Frauen, die einmal „die Erste“ waren, wie die Pastorin Ursula Schafmeister, die erste Pastorin in Bochum. Oder Lore Agnes, die ihr Leben lang über 2 Weltkriege hinweg und in der Nachkriegszeit politisch aktiv blieb. Die Frauen werden wieder lebendig, wenn Linda Unger über sie berichtet, wie sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden und ausgefüllt haben.
Am Ende des Rundangs erhalten alle Teilnehmerinnen kostenlos den Bochumer Frauenstadtplan, den das Frauenarchiv ausZeiten gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum herausgegeben hat.

Rundgang für Alle
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
5,- EUR, erm. 3,- EUR

Ausstellung verlängert: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Ausstellung „Widerstand auf Wiesen und Wellen“, die das Frauenarchiv ausZeiten gemeinsam mit der Frauenbibliothek LIESELLE im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte präsentiert, wurde verlängert bis vermutlich Ende Juni und kann eventuell bald wieder besucht werden:

Buchungen für Besichtigungstermine sind hier möglich

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE


Link zu digitales Deutsches Frauenarchiv
Link zu Stadtarchiv Bochum
Link zu Lieselle Studentische Frauen*bibliothek der RUB
Logo ausZeiten e.V.
gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bochumer Frauenstadtrundgänge

Für das 1. Halbjahr 2021 sind die folgenden Frauenstadtrundgänge (in Kooperation mit der VHS Bochum) geplant.
Eine Voranmeldung bei der VHS ist möglich, online oder telefonisch:   Tel. 0234/ 910-1555
Ob die Rundgänge stattfinden werden, wird kurzfristig nach der aktuellen Lage entschieden und es werden alle informiert.

Frauenstadtrundgang für Frauen am Sonntag, 14. März 2021,   14:00 – 16:30 Uhr
https://vhs.bochum.de/kurssuche/kurs/Frauenstadtrundgang-fuer-Frauen/nr/C12000/bereich/details/

Frauenstadtrundgang für alle am Sonntag, 30. Mai 2021, 14:00 – 16:30 Uhr
https://vhs.bochum.de/kurssuche/kurs/Frauenstadtrundgang-fuer-Frauen-und-Maenner/nr/C12001/bereich/details/

Guided women’s walking tour of the city am Sonntag, 13. Juni 2021,  14:00 – 16:30 Uhr
https://vhs.bochum.de/programm/gesellschaft-politik/kurs/Guided+womens+walking+tour+of+the+city+-+for+women+and+men/nr/C12002/bereich/details/kat/17/#inhalt

Ausstellung verlängert: Widerstand auf Wiesen und Wellen

unsere Ausstellung Widerstand auf Wiesen und Wellen über die Frauenwiderstandscamps im Hunsrück und über das FrauenLesbenRadio Funk’n Flug darf im Bochumer Stadtarchiv über das ursprüngliche Ende hinaus hängen bleiben. Noch bleibt das Stadtarchiv geschlossen, aber wir hoffen, dass auch die ausgefallenen Führungen nachgeholt werden können, sobald das möglich sein wird. Wir werden euch informieren.

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE


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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.
Falls die Führung doch nicht stattfinden kann werden sie benachrichtigt.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr

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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Ausstellungen sind seit dem 2. November 2020 aufgrund der Regelungen der Coronaschutzverordnung für den Kulturbereich geschlossen.

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
Weitere Führung durch die Ausstellung:
Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr
Begrenzte Personenzahl, Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.

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Link zu Stadtarchiv Bochum
Link zu Lieselle Studentische Frauen*bibliothek der RUB
Logo ausZeiten e.V.
gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag,
22. Oktober 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
Weitere Führungen durch die Ausstellung:
Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr
Begrenzte Personenzahl, Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.

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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend