Archiv der Kategorie: Ausstellung

Führung zur Ausstellung Wut. Macht. Mut.

am Samstag, 10.12.2022, 15 Uhr

das feministische Archiv ausZeiten lädt im Rahmen unserer Ausstellung Wut. Macht. Mut.,
die zur Zeit im Bochumer Stadtarchiv gezeigt wird, zu Führungen ein.
Die Führungen sind offen für alle und kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Führungen finden statt im:
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44777 Bochum

Die Ausstellung Wut. Macht. Mut. Wie die Frauen- und Lesbenbewegung gegen Männergewalt kämpfte und was sie erreicht hat, ist bis Ende Dezember 2022 zu sehen. 
In den 1970er Jahren entstand im Zuge der Zweiten Frauenbewegung eine breite Bewegung gegen Gewalt gegen Frauen. Ihr Ziel war eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft – nur so könne Männergewalt Einhalt geboten werden.
Die Frauen und Lesben demonstrierten, sie organisierten sich in Zentren, autonomen Gruppen und Vereinen, gründeten Frauenhäuser und Frauen-Notrufe, sie übten sich in Selbstverteidigung und Kampfsport oder drohten mit (bewaffneter) Gegenwehr.
Von der politischen Arbeit jener Frauen und Lesben zeugen Plakate, Flyer, Protokolle, Interviews und vieles mehr, das in der Ausstellung präsentiert wird.
Sie spannen den Bogen des Widerstandes von Frauen gegen Gewalt bis heute.

Die Ausstellung ist Teil eines Projekts von ausZeiten, gefördert vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv. www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 11:00 bis 17:00 Uhr
im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44777 Bochum.

Führung zur Ausstellung Wut. Macht. Mut.

am Mittwoch, 23.11.2022, 17 Uhr

das feministische Archiv ausZeiten lädt im Rahmen unserer Ausstellung Wut. Macht. Mut.,
die zur Zeit im Bochumer Stadtarchiv gezeigt wird, zu Führungen ein.
Die Führungen sind offen für alle und kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Führungen finden statt im:
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44777 Bochum

Die Ausstellung Wut. Macht. Mut. Wie die Frauen- und Lesbenbewegung gegen Männergewalt kämpfte und was sie erreicht hat, ist bis Ende Dezember 2022 zu sehen. 
In den 1970er Jahren entstand im Zuge der Zweiten Frauenbewegung eine breite Bewegung gegen Gewalt gegen Frauen. Ihr Ziel war eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft – nur so könne Männergewalt Einhalt geboten werden.
Die Frauen und Lesben demonstrierten, sie organisierten sich in Zentren, autonomen Gruppen und Vereinen, gründeten Frauenhäuser und Frauen-Notrufe, sie übten sich in Selbstverteidigung und Kampfsport oder drohten mit (bewaffneter) Gegenwehr.
Von der politischen Arbeit jener Frauen und Lesben zeugen Plakate, Flyer, Protokolle, Interviews und vieles mehr, das in der Ausstellung präsentiert wird.
Sie spannen den Bogen des Widerstandes von Frauen gegen Gewalt bis heute.

Die Ausstellung ist Teil eines Projekts von ausZeiten, gefördert vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv. www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 11:00 bis 17:00 Uhr
im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44777 Bochum.

„Born in Flames“

Filmvorführung im Kino des Stadtarchivs
Samstag, 5.11.2022 um 15.00 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zu einem feministischen Filmklassiker.
Lizzie Bordens Born in Flames ist ein utopischer und gleichzeitig realistisch-kritischer Film, der in der nahen Zukunft spielt. Zehn Jahre nach einer friedlichen sozialistischen Revolution in den USA verbreitet die Regierung ein Bild besserer Zeiten. Doch für Frauen hat sich die Situation nicht verbessert. Es gibt weiterhin sexualisierte Gewalt und Frauen sind die ersten, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre Arbeitsplätze verlieren. Es formiert sich Widerstand in Form einer Frauenarmee und in unabhängigen Frauen-Radio-Stationen. Frauen aus unterschiedlichen Klassen, Ethnien und mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen erörtern die Frage, mit welchen Strategien die Befreiung am besten erreicht werden kann. Welche Rolle spielen die Medien – und wie können Frauen sie erobern? Ab wann sollte (Gegen-)Gewalt eingesetzt werden?
Der Film erinnert daran, dass die Debatten und Kämpfe um Fragen der Gerechtigkeit für Frauen, um Rassismus oder Gewalt gegen Frauen nicht neu sind. Er zeigt, wie in den 80er Jahren debattiert wurde, mit welchen feministischen Strategien die Befreiung der Frauen erreicht werden kann.
Dieser feministische Klassiker erzählt seine Geschichte im Stil einer Dokumentation und in 80er Jahre New York Untergrund-Ästhetik. Der Soundtrack zeigt den Aufbruch der Frauenmusik mit Rap, Rock und Reggae.

Filmregisseurin Lizzie Borden wurde 1958 in Detroit, Michigan geboren. Sie hat von 1976 bis 1994 Kinofilme gemacht, danach hat sie Fernsehfilme produziert.

BORN IN FLAMES, USA 1983. R: Lizzie Borden. 90 Min.
Englisch mit deutschen Untertiteln

Der Film gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung
Wut. Macht. Mut.
Wie die Frauen- und Lesbenbewegung gegen Männergewalt kämpfte und was sie erreicht hat.
Ein Projekt von ausZeiten im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de
www.auszeiten-frauenarchiv.de

Eintritt frei

Infoflyer von ausZeiten

Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44777 Bochum

Führungen durch die Ausstellung Wut. Macht. Mut.
Donnerstag, 10.11.2022, 17 Uhr
Mittwoch, 23.11.2022, 17 Uhr
Samstag, 10.12.2022, 15 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr und an Feiertagen: 11:00 bis 17:00 Uhr

Ausstellung verlängert: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Ausstellung „Widerstand auf Wiesen und Wellen“, die das Frauenarchiv ausZeiten gemeinsam mit der Frauenbibliothek LIESELLE im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte präsentiert, wurde verlängert bis vermutlich Ende Juni und kann eventuell bald wieder besucht werden:

Buchungen für Besichtigungstermine sind hier möglich

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE


Link zu digitales Deutsches Frauenarchiv
Link zu Stadtarchiv Bochum
Link zu Lieselle Studentische Frauen*bibliothek der RUB
Logo ausZeiten e.V.
gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ausstellung verlängert: Widerstand auf Wiesen und Wellen

unsere Ausstellung Widerstand auf Wiesen und Wellen über die Frauenwiderstandscamps im Hunsrück und über das FrauenLesbenRadio Funk’n Flug darf im Bochumer Stadtarchiv über das ursprüngliche Ende hinaus hängen bleiben. Noch bleibt das Stadtarchiv geschlossen, aber wir hoffen, dass auch die ausgefallenen Führungen nachgeholt werden können, sobald das möglich sein wird. Wir werden euch informieren.

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE


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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.
Falls die Führung doch nicht stattfinden kann werden sie benachrichtigt.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr

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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Ausstellungen sind seit dem 2. November 2020 aufgrund der Regelungen der Coronaschutzverordnung für den Kulturbereich geschlossen.

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
Weitere Führung durch die Ausstellung:
Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr
Begrenzte Personenzahl, Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.

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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Führung durch die Ausstellung: Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Führung am Donnerstag,
22. Oktober 2020 um 17 Uhr

Begrenzte Personenzahl,
Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de
– Sie erhalten eine Bestätigung.

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So
und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
Weitere Führungen durch die Ausstellung:
Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 17 Uhr
Begrenzte Personenzahl, Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.

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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Widerstand auf Wiesen und Wellen

Die Frauenwiderstandcamps im Hunsrück und das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug
feministische Widerstandsstrategien und Gegenöffentlichkeiten in den 1980er und 1990er Jahren

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 4. Oktober 2020 um 11 Uhr

im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47, 44789 Bochum

Eine Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten und der Frauenbibliothek LIESELLE

Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum! – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil.
Die Frauen protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. In insgesamt 11 Camps diskutierten sie ein Jahrzehnt lang unterschiedlichste Themen aus feministischer Sicht und schufen mit kompromisslosen Aktionen Aufmerksamkeit für ihre politischen Anliegen.
Mit dem Anspruch, eine feministische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, haben sich Anfang der 90er Jahre Frauen und Lesben aus einer Gruppe gegen Sexismus und Rassismus zusammengefunden, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen und die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten. Das FrauenLesbenRadio Funk‘n Flug sendete zwischen 1994 und 1998 im Rahmen des Bürgerfunks im Lokalradio in Bochum regelmäßig jeden ersten Montag im Monat. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider: Frauen und Flucht, AIDS, Rassismus, Antisemitismus und NS-Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Anliegen der Frauenwiderstandscamps und das Lebensgefühl der widerständigen Frauen und Lesben ausdrücken. Sie geben Einblick in deren vielfältige Diskussionen, ihre Kreativität und ihr Selbstverständnis.
Plakate und Objekte des FrauenLesbenRadios Funk’n Flug vermitteln einen Eindruck von der feministischen Radioarbeit vor der Verbreitung des Internets. Hörbeiträge und eine künstlerische Auseinandersetzung sind ab Dezember direkt einhörbar unter www.meta-katalog.eu und
www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de.
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Gäste zur Ausstellungseröffnung
Dr. Birgit Kiupel, Digitales Deutsches Frauenarchiv
Astrid Rund, Bochumer Aktivistin bei den Frauenwiderstandscamps im Hunsrück
Rita Kronauer, Frauenarchiv ausZeiten
Moderation: Linda Unger, Frauenarchiv ausZeiten
Die Begrüßung erfolgt durch den Gastgeber Dr. Kai Rawe, Leiter des Stadtarchivs.

Aufgrund der COVID-19 Schutzmaßnahmen ist die TeilnehmerInnenzahl der Eröffnung am 4.10.2020 auf ein Publikum von 40 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, den 30. September 2020
verbindlich an unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.
Die Ausstellung ist Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte bis Sonntag, 10. Januar 2021 zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Do 10:00-18:00 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung:
Donnerstag, 22. Oktober 2020, Donnerstag, 5. November 2020, Donnerstag, 3. Dezember 2020, jeweils 17 Uhr
Begrenzte Personenzahl, Anmeldung unter info@auszeiten-frauenarchiv.de – Sie erhalten eine Bestätigung.

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Link zu Stadtarchiv Bochum
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gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Frauen, Feste und Proteste noch bis zum 2.12.18

Plakate der FrauenLesbenbewegung in NRW aus den 1970er, 80er und 90er Jahren

Seit Ende der 1960er Jahre begannen Frauen auch in Bochum und im Ruhrgebiet zunehmend, sich gemeinsam gegen den sexistischen Normalzustand in der Gesellschaft zu wehren. Zunächst in linken Gruppierungen organisiert, bildeten sich in den 70er Jahren autonome Frauen- und Lesbengruppen, die sich jenseits von Parteien, Autoritäten und Männern engagierten, z.B. gegen den §218 und für Selbstbestimmung über den eigenen Körper, gegen Ausbeutung und (sexualisierte) Gewalt, für faire Bezahlung und für die Selbstverständlichkeit, Frauen zu lieben. Mit ihren Forderungen und Aktionen haben sie unsere Gesellschaft nachhaltig verändert.
Jede Bewegung braucht Mittel, um wirksam zu kommunizieren. Ein wichtiges Medium der 70er, 80er und 90er Jahren, also lange vor dem Internet und Social Media, war das Plakat. In Eigenarbeit hergestellt und oft bei Nacht und Nebel geklebt, bilden Plakate die Anliegen, Kämpfe sowie kreativen Prozesse in der Zweiten Frauenbewegung ab. Die Plakate laden ein, rufen auf, sprechen an und entfalten vor dem Hintergrund heutiger Verhältnisse, Erfolge und Probleme eine neue Wirkmächtigkeit.

Im Foyer des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47 in Bochum, noch zu sehen bis zum 2. Dezember 2018.

Die Ausstellung wurde in Vorbereitung auf das Digitale Deutsche Frauenarchiv konzipiert, das vom vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird.
https://digitales-deutsches-frauenarchiv.de/

Führungen durch die Ausstellung:
Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr
Donnerstag, 22. November, 17 Uhr
www.auszeiten-frauenarchiv.de