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Guided women’s walking tour of the city for women and men

Sunday, June 16th 2019, 2-4.30 pm

Travel through the women’s history of Bochum! The walking tour, hosted by Linda Unger of ausZeiten feminist archives will not only lead you to interesting sights like Bergbau Museum, Pauluskirche and Kunstmuseum, but guide Linda Unger will introduce you to the lives of courageous women and the part they played in the history of the city and in women’s liberation. Learn about Ursula Schafmeister, the first female priest in Bochum, Nora Platiel, a jewish lawyer in exile, and many more.
In addition to the women’s walking tour, there will be a women’s map of Bochum available from spring 2017. The map is a cooperative effort of Frauenarchiv ausZeiten feminist archives and the city’s equal opportunities office. The women from the 20th and 19th centuries and from earlier periods introduced in the walking tour can now also be found on the women’s map.
Walking tour for women and men, organized by Frauenarchiv ausZeiten e.V., feminist archives. Join the tour and get your free copy of the women’s map of Bochum!

In Cooperation with VHS Bochum
Meeting point: Willy-Brandt-Platz,
square in front of Bochum city hall, right at the big steel bell
5,- EUR, erm. 3,- EUR

„deutsch, weiß, bürgerlich“?

– intersektionale Fragestellungen, Diskussionen und Perspektiven in der westdeutschen Frauen-/Lesbenbewegung der 1970er und 80er Jahre.

Donnerstag, 13.6.19
im atelier automatique, Rottstraße 14, Bochum

Mit dem Begriff der Intersektionalität schuf Kimberlé Crenshaw 1989 ein wichtiges Analyseinstrument zur Auseinandersetzung mit Mehrfachdiskriminierungen.
Die Berücksichtigung intersektionaler Aspekte gehört heute zur feministischen Theorie und Praxis dazu. Doch wie ging die Frauen-/Lesbenbewegung in den 1970er und 80er Jahren mit Mehrfachdiskriminierungen um? Wie sahen Diskussionen, Protestformen, Gruppenzusammensetzungen aus? Stand der gemeinsame Nenner „Frau“ immer im Vordergrund? Wie sah die Wahrnehmung in und Teilhabe an der Bewegung zum Beispiel von Migratinnen, Frauen mit Behinderungen, Lesben, ArbeiterInnentöchtern, Nicht-Akademikerinnen, jüdischen Frauen,
schwarzen Frauen aus?
Darüber möchten wir mit Zeitzeuginnen sprechen und so
Entwicklungen in der westdeutschen Frauen-/Lesbenbewegung
in den Blick nehmen.

Ein Gesprächsabend mit Zeitzeuginnen.
Infokarte zur Veranstaltung als pdf

Ein Projekt des Frauenarchivs ausZeiten im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de

Tag der Frauenarchive – 11.5.

11. Mai ist der Tag der Frauenarchive. Seit nunmehr 18 Jahren erinnern die Frauen- und Lesbenarchive an diesem Tag an den Geburtstag der Lyrikerin Rose Ausländer. Informationen zu ihrer Biografie sind hier zu finden.
ausZeiten empfiehlt den Besuch der  Ausstellung 
EMANZENEXPRESS_gemeinsam sind wir gemeiner
im atelier automatique, Rottstr. 14 in Bochum.
Hier sind zahlreiche Exponate aus den 1980er und 1990er Jahren zu bewundern, die die Sammlungstätigkeit der drei Bochumer Frauenarchive (ausZeiten, Lieselle, Madonna) an den Tag befördern, von den Ausstellungsmacherinnen des atelier automatique Julia Nitschke und Eva Busch auf beeindruckende Weise in Szene gesetzt.
Öffnungszeiten: Di Mi So 11 – 18 Uhr; Do Fr Sa 11 – 20 Uhr.
Bis 30. Juni 2019.
Zur Ausstellung  EMANZENEXPRESS_gemeinsam sind wir gemeiner im atelier automatique
Und zwei links, die die Einbettung der Ausstellung in das Projekt und die Ursprungsidee Memory Stations (Akademie der Künste der Welt) zeigen sowie in das Ruhr Ding:Territorien  (Urbane Künste Ruhr)

EMANZENEXPRESS

_gemeinsam sind wir gemeiner

Breiten Sie Ihr Handtuch aus, nehmen Sie Platz ein.
Willkommen im EMANZENEXPRESS.
Dies ist eine Einladung einzutauchen – in fragmentarische Geschichten feministischer Kämpfe der 80er/90er Jahre in Bochum. Nimm dir ein Handtuch und machs dir bequem.
Im Fokus der Ausstellung EMANZENEXPRESS_gemeinsam sind wir gemeiner im atelier automatique stehen Beispiele feministischen Widerstands der 1980er und 90er Jahre in Bochum.
Wir waren neugierig, was ihr damals gemacht habt, was euch umgetrieben, angetrieben hat – wie feministischer Aktivismus aussah.
Wir wollten wissen: Was war hier in der Gegend los? Ein Fokus der Ausstellung liegt auf der autonomen FrauenLesben- Bewegung und deren selbst herausgegebenen Flugblättern, Zeitungen, Büchern und Radiosendungen. Sie funktionieren als Zeugnisse für die Kämpfe hinter unsichtbar gewordenen Selbstverständlichkeiten und für längst vergangene selbstorganisierte Orte.
Unter dem Titel „EMANZENEXPRESS – Gemeinsam sind wir gemeiner“ laden wir verschiedene Generationen zu Workshops, abhängen und Handtuch ausbreiten ein.
Nehmen Sie Platz ein.
Der EmanzenExpress ist ein selbstherausgegebenes Magazin des autonomen FrauenLesben-Referats der Ruhr Universität Bochum, das zwischen 1986 und 1994 zu diversen feministischen Themen regelmäßig erschien. Die Zeitschrift funktionierte als Resonanzraum und Verstärker feministischer Aktivitäten in der Stadt und darüber hinaus und dient uns damit heute als Einstieg in die gar nicht so ferne Vergangenheit.
Für die Recherchen zu wichtigen feministischen Orten und Ereignissen kooperieren Julia Nitschke und Eva Busch derzeit mit dem ausZeiten Frauenarchiv und recherchieren auch in den beiden anderen Bochumer Frauenarchiven (studentische Frauen*bibliothek LIESELLE und dem Madonna – Archiv und Dokumentationszentrum SEXARBEIT). Auf einer raumgreifenden Karte werden die historischen Dokumente verortet. Menschen aus Bochum und Umgebung sind aufgerufen, eigene Erinnerungsgegenstände und die dazugehörigen Geschichten im atelier automatique vorbeizubringen, in die Archiv- Plattform einzufügen und sie in die stetig wachsende Karte einzuschreiben.

Der EMANZENEXPRESS ist Teil des Projektes Memory Stations der Akademie der Künste der Welt/Köln und des Ausstellungsprojektes Ruhr Ding: Territorien von Urbane Künste Ruhr

Mit Beiträgen von: Eva Busch & Julia Nitschke, Die Blaue Distanz (Franziska Goralski und Anna Erdmann), Enis Maci & Mazlum Nergiz, Johanna Montanari, Isabelle Pabst (Musikerin, tired eyes kingdom), Johanna Montanari, Johanna Ziemes (Feminismus im Pott), Sophia Süßmilch, Katja Lell & Laura Nitsch u.v.a.
Ort: atelier automatique // Rottstraße 14 // Bochum
Für Dienstag, den 07.05.2019 um 18 Uhr laden wir zu einer Eröffnung der Memory Station und einem Gespräch mit Vertreterinnen der drei Bochumer Frauenarchive und der Vorstellung des gesamten Projekts ein.

Feministischen Widerstand archivieren und aktivieren
mit GITTA BÜCHNER (Autorin), EVA BUSCH (atelier automatique), MADHUSREE DUTTA (Akademie der Künste der Welt/Köln), RITA KRONAUER (ausZeiten), JULIA NITSCHKE (atelier automatique), DOROTHEE SCHMIDT (Madonna e.V.) und KATJA TEICHMANN (LIESELLE)

mehr auf der website von atelier automatique

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 19. Mai 2019, 14:00-16:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennen zu lernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie Nora Platiel und Ottilie Schoenewald, beide Anwältin und Politikerin, oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.
Im Frühjahr 2017 erschien der erste Bochumer Frauenstadtplan, ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum mit dem Frauenarchiv ausZeiten. Den Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Die Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet die Rundgänge, die gut 2 Std. dauern.

Rundgang für Frauen und Männer
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
5,- EUR, erm. 3,- EUR
Die Teilnahme am Rundgang ist auch ohne Anmeldung möglich.

Filmabend

Tiny und Ruby – Hell Divin‘ Women und International Sweethearts of Rhythm

Am Mittwoch, 20.03.2019 von 19:30 – 21 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten und das atelier automatique laden zu einem Filmabend in die Rottstraße ein. Gezeigt werden zwei Filme von Greta Schiller und Andrea Weiss, die musikalisch-poetische Einblicke in die Geschichte des Jazz bieten.
International Sweethearts of Rhythm (1986) ist ein Dokumentarfilm über die gleichnamige Bigband, die als schwarze Frauen-Jazzband in den 40ern Orte wie das Apollo in Harlem füllte und Stars wie Ella Fitzgerald begleitete.
Neben Originalaufnahmen von Auftritten vermittelt der Film einen Eindruck von der rassistisch-sexistischen Politik, der die Kombo ausgesetzt war. Tiny and Ruby: Hell Divin‘ Women (1988) ist das Portrait der legendären Jazz-Trompeterin Tiny Davis und ihrer Lebenspartnerin, der Drummerin Ruby Lucas, die beide auch bei den Sweethearts spielten. Archivmaterialien lassen die Kreativität und den Mut der beiden miterleben, im Interview fällt die Antwort oft musikalisch aus, und mit den poetischen Texten Cheryl Clarkes entsteht ein neues Gesamtkunstwerk: eine Hommage an zwei Jazz-Instrumentalistinnen der Spitzenklasse.
Frauenarchiv ausZeiten in Kooperation mit atelier automatique
Ort: atelier automatique, Rottstr. 14, Bochum
Eintritt frei – Spende erwünscht

Bochumer Frauenwochen

„Frauen eine Stimme geben“ ist das Motto der diesjährigen Frauenwochen

Das Programm der Bochumer Frauenwochen als Pdf

Es gibt am Samstag, 9.3.2019 wieder eine gemeinsame Aktion der Bochumer Frauenvereine und -verbände sowie des Referats für Gleichstellung, Familie und Inklusion.
Dann wird am Bongard-Boulevard in der Zeit von 11 – 14 Uhr ein buntes Programm geboten und an vielen Ständen von und über Initiativen und Einrichtungen informiert.

Bestandserweiterung

ausZeiten konnte 2018 dank einer Förderung durch die LAG Lesben in NRW e.V. den Bestand im Bereich der Lesbenliteratur, der DVDs mit lesbischer Thematik und der Zeitschriften mit lesbischem Inhalt um etliche spannende Neuzugänge erweitern. Ihr seid herzlich eingeladen zum Stöbern, Sichten, Recherchieren, Amüsieren und Arbeiten.

LAG Lesben in NRW
anders und gleich in NRW

Anschaffungsliste als PDF

Für Helga

Donnerstag, 24.01.2019, 19 Uhr

ein Film von Christa Donner (1979), 46 Min.

Veranstaltung von atelier automatique:
Filmscreening mit einer Einführung von Mitarbeiterinnen des ausZeiten Frauenarchivs in der Rottstraße 14 in Bochum

Zum Film
Christa Donner eröffnet den Film mit den Worten „Ich kenne Helga seit drei Jahren. Ich mag Helga gern. Ich wollte mit diesem Film zeigen, welche Diskussionen wir in Bochum führen – über Frauen, Männer, Beziehung, Familie. Helga hat es akzeptiert. Sie war neugierig auf Bilder von sich, auf ein Bild von sich.“

Aus der „Opelfrauengruppe“ entstand Ende der 70er Jahre in Bochum ein Film, der das Leben insbesondere einer der Frauen aus dieser Gruppe zum Thema hatte: Helga. Der Film zeigt Szenen aus dem Leben der Bochumerin, verheiratet, zwei Söhne, die in einer Wäscherei arbeitet und deren Mann bei Opel arbeitet. Die Opelfrauengruppe besteht damals 4 Jahre, und neben Helga kommen noch weitere Frauen aus der Gruppe zu Wort.
Die Filmemacherin Christa Donner drehte den Film FÜR HELGA 1979 und schrieb 1980 über den Film: „Helgas Leben ist durchschnittlich, gleichzeitig ist es besonders. In ihrem Leben spiegeln sich die Bedingungen vieler Frauen wider, arbeiten für wenig Lohn draußen, arbeiten zu Hause, in der Familie. Verantwortung tragen. Gleichmaß, Kaputtsein. Das läuft nicht glatt. Da sind Misstöne und offene Fragen. Gleichzeitig wird Kraft sichtbar. … Helga und ihr Leben sind nicht statisch. Bewegung, die zu Veränderung werden kann, wird sichtbar.“

Bochumer Frauenstadtrundgang

Sonntag, 17. März 2019, 14:00-16:30 Uhr

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennen zu lernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie Nora Platiel und Ottilie Schoenewald, beide Anwältin und Politikerin, oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.
Im Frühjahr 2017 erschien der erste Bochumer Frauenstadtplan, ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum mit dem Frauenarchiv ausZeiten. Den Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.
Die Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet die Rundgänge, die gut 2 Std. dauern.

Rundgang für Frauen
Treff: Rathausvorplatz, an der Glocke
5,- EUR, erm. 3,- EUR
Die Teilnahme am Rundgang ist auch ohne Anmeldung möglich.